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Austellung Körperwelten in Mülheim läuft weiter

Im Technikum in Mülheim an der Ruhr gastiert seit Ende März die Ausstellung „KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache“. Nun wird die aktuelle Ausstellung von Plastinator Dr. Gunther von Hagens und Kuratorin Dr. Angelina Whalley bis zum 21. November verlängert. Ausschlaggebend hierfür war für die Organisatoren vor allem die starke Nachfrage von Schulen, Gruppen und Vereinen, die aufgrund der bisher gültigen Corona-Beschränkungen kaum Möglichkeiten für einen Besuch hatten. Schulklassen können nun die dreimonatige Verlängerung nutzen und viel Wissenswertes rund um den menschlichen Körper erfahren.


Die erste eSports Lounge im Ruhrgebiet öffnet in Essen seine Türen mit einzigartigem Konzept.

Foto: ADAC eSports Lounge
Foto: ADAC eSports Lounge

Die ADAC eSports Lounge feierte am 09.Juli seine große Eröffnung. Sie ist damit Vorreiter im gesamten Ruhrgebiet und vereint Gastronomie, Sport und Gaming in einem innovativen und modernen Gesamtkonzept. 

 

Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der dem virtuellen und realen Sport einen gemeinsamen Treffpunkt gibt. Gäste können in gemütlicher Runde bei einem Bier alle Bundesligaspiele oder die Champions League verfolgen, aber auch Fans anderer Sportarten kommen voll auf ihre Kosten. An vorderster Front steht die Begeisterung für das Simracing. Die Rennsimulation bietet den Gästen eine einmalige Möglichkeit, entweder alleine oder in Teams, virtuell in die Welt des Rennsports einzutauchen und ihr Können am Lenkrad unter Beweis zu stellen. Auch für das leibliche Wohl ist in der Sportsbar natürlich gesorgt. Ganz nach dem Motto „American Food Style“ serviert die Küche diverse Leckereien wie Burger, Steaks und Fingerfood. Frisch gemixte Cocktails und Drinks dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen. 

Das Highlight der neuen Lounge ist die einzigartige Dachterrasse mit einer spektakulären Aussicht auf die Skyline von Essen. Lässt man seinen Blick in die andere Richtung schweifen, erblickt man die gesamte Weite des schönen Ruhrgebiets. Hier finden After Work und andere Events einen passenden Rahmen. 

 

Die Sportsbar ist mit allen Verkehrsmitteln optimal zu erreichen und liegt zentral im Herzen von Essen in der Nordhofstr. 2 im Neubau des ADACs.

 

Sie lädt mit ihrer Einrichtung im modernen, aber gemütlichen Industrie Style zum Verweilen und Spaß haben ein. 

Kommt vorbei! 

 

Kontakt: eSports Lounge Essen, Nordhofstr. 2, 45127 Essen, Telefonnummer: 0201 84323500 


Kulturprogramm der Ruhr Games Sonderediton mit Renegade, Amilli und Urbanatix

Die digitale Sonderedition der Ruhr Games findet,  wegen der Corona-Pandemie weitestgehend ohne Publikum im Vonovia-Ruhrstadion statt.

Alle Wettkämpfe und Kulturevents vom 3. bis 6. Juni werden gestreamt.

Das Kulturprogramm umfasst zahlreiche Disziplinen der Neuen Künste. So gestaltet u. a. das Kollektiv Tape That aus Köln/Berlin u.a. große Tape Art-Flächen im Vonovia-Ruhrstadion. Urban Dance ist als Sportart mit Battle am Sonntag und auch im Showteil zu erleben: Die Herner Gruppe Renegade feiert mit dem HipHop-Tanztheater "Back to the Roots" am 6. Juni, 14.30 Uhr, Premiere. Bei der digitalen Eröffnungsshow am Donnerstag kreieren DJ Ahmet Sisman und die Videokünstler vlight.to um 13 Uhr auf dem 210 Quadratmeter großen LED-Video-Glasboden des Center Courts ein multimediales Programm. Außerdem treten die Streetartisten von Urbanatix (14.15 Uhr) und die Bochumer Nachwuchsmusikerin Amilli (14.30 Uhr) auf.

Die Ruhr Games sind Europas größtes Sport- und Kulturfestival für Jugendliche. Top-Talente aus Deutschland und Europa kämpfen in 15 Sportarten vier Tage lang um Medaillen sowie Qualifikationen für anschließende Meisterschaften und Olympia. Die Veranstaltung wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal vom Regionalverband Ruhr (RVR) veranstaltet und vom Land NRW gefördert.

 

Aufgrund der aktuellen Coronaschutzverordnung NRW gibt es pro Tag für 500 zuvor akkreditierte Personen die Möglichkeit, Zugang zum Block F im Stadion zu erhalten und die dort stattfindenden Wettkämpfe zu verfolgen. Voraussetzung für den Einlass ist neben der erfolgreichen Anmeldung ein negativer Schnelltest, eine vollständige Impfung oder Genesung. Allen, die nicht dabei sein können, bieten die jeweils rund vierstündige Ruhr Games TV Live-Sendungen täglich einen Überblick über die Sport-Höhepunkte und Urban-Art-Projekte. Wer sich für eine der 16 Sportarten und 45 Disziplinen besonders interessiert, kann jeden Wettkampf vollständig in einem der bis zu 18 Einzelstreams anschauen.

Weitere Infos: http://www.ruhrgames.de


Landessportbund NRW begleitet Wiedereinstieg mit sofort umsetzbaren Übungen für Vereine

Den noch begrenzten Wiedereinstieg in den Sport begleitet der Landessportbund NRW mit einem für Vereine sofort verfügbaren sowie kostenfreien Angebot. Während die Sport-Online-Kartei (SPOK) eine große Sammlung (https://www.lsb-spok.de) von über 2.500 Ideen für Übungen und Spiele im Sport von Gymnastik über Fitness bis zur Prävention bereithält, finden sich in der Rubrik „Praktisch für die Praxis“ fast 600 Kurzerläuterungen über alltagstaugliche Beispiele (https://www.vibss.de/sportpraxis/praktisch-fuer-die-praxis) für das sinnvoll gesteuerte Sporttraining mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

„Die dort hinterlegten Anregungen und einfach umzusetzenden Formate können in der Regel auch problemlos an die Corona-Vorgaben angepasst werden. Damit leisten wir eine inhaltliche Unterstützung für viele unserer Vereine, die gerne loslegen wollen, aber teilweise unsicher sind, ob ihr geplantes Sporttreiben die gültigen Regeln erfüllt“, erklärt LSB-Vorstand Martin Wonik. Seit Wochenbeginn dürfen sich bekanntlich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten sowie Kinder bis 14 Jahre in Gruppen bis zu 20 Personen zumindest unter freiem Himmel sportlich betätigen. 


Ruhr Games sollen bis 2030 im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden

Die Ruhr Games sollen im Zwei-Jahres-Rhythmus bis zum Jahr 2030 fortgesetzt werden.

Der Verbandsausschuss im Regionalverband Ruhr (RVR) hat am 8. März der Verstetigung des Formats nach der erfolgreichen Projektentwicklung in den Jahren 2015, 2017 und 2019 mehrheitlich zugestimmt.

"Die Ruhr Games haben sich innerhalb weniger Jahre als international anerkanntes Wettkampfformat und kulturelles Aushängeschild der Metropole Ruhr etabliert. Diesen erfolgreich eingeschlagenen Weg will der RVR zusammen mit dem Land NRW fortsetzen", betont RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel nach der Sitzung.

 

Die Ruhr Games sind Europas größtes Sport- und Kulturfestival für Jugendliche. Die mehrtägige Veranstaltung präsentiert Spitzenwettkämpfe in bis zu 16 Sportarten, darunter Deutsche Meisterschaften und Europameisterschaften in Klettern, Skateboarding, Beachvolleyball, BMX und Sportakrobatik. Der Regionalverband Ruhr leistet als Veranstalter die gesamte Gestaltung, Planung und Durchführung des Großevents. Gefördert werden die Ruhr Games vom Land NRW. Der Landessportbund Nordrhein-Westfalen ist darüber hinaus als strategischer Partner in das Konzept eingebunden und organisiert durch seine NRW-Sportjugend ein internationales Jugendcamp.

Vom 3. bis 6. Juni 2021 findet die vierte Edition der Ruhr Games in Bochum statt. Zentraler Standort wird das Sport-Areal rund um das Ruhrstadion. Der RVR arbeitet derzeit mit Hochdruck an den Vorbereitungen. Das Format, die Wettkämpfe und die Zahl der Zuschauer kann jederzeit an die dann geltenden Hygiene- und Abstandsregeln im Zuge der Corona-Pandemie angepasst werden.

 

Die Erstauflage der Ruhr Games fand 2015 in Essen und Umgebung, zwei Jahre später in Dortmund und Umgebung statt. 2019 folgte die dritte und bisher erfolgreichste Auflage im Landschaftspark Duisburg Nord mit über 5.600 Aktiven und 110.000 Besucherinnen und Besuchern. Die musikalischen Headliner der vergangenen Editionen waren u.a. Cro, Jan Delay, Clueso, Lena und Bosse.

Infos: https://www.ruhrgames.de


9. VIVAWEST-Marathon wird in den Herbst verschobenAusweichtermine im Oktober für das bekannte Laufevent im Ruhrgebiet reserviert


 

Der 9. VIVAWEST-Marathon kann aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant am 16. Mai 2021 stattfinden. In Abstimmung mit den vier beteiligten Ruhrgebietsstädten Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck konnte jedoch eine Verschiebung in die zweite Jahreshälfte erreicht werden. „Sehr gerne wären wir im Mai mit den Sportlerinnen und Sportlern durchs Ruhrgebiet gelaufen. Aber die aktuelle Situation lässt dies leider nicht zu und um allen Beteiligten Planungssicherheit für die nächsten Wochen zu geben, haben wir uns zu einer Verschiebung entschlossen. Die Gesundheit aller Teilnehmerinnen, Teilnehmer, Helfer und Zuschauer steht immer an erster Stelle. Wir möchten uns in diesem Zusammenhang bei den vier Städten und unseren Partnern für die vertrauens- und verantwortungsvolle Abstimmung bedanken und, dass es gemeinsam gelungen ist, Alternativtermine zu finden“, sagt Christian Okon, Geschäftsführer der veranstaltenden MMP Event GmbH.

 

Dank zahlreicher konstruktiver Gespräche in den vergangenen Wochen konnten mit dem 24. Oktober und dem 31. Oktober zwei Alternativ-Termine gefunden werden, an denen der VIVAWEST-Marathon 2021 durchgeführt werden kann, sofern es die pandemische Entwicklung zulässt. Welcher dieser beiden Termine ausgewählt wird, hängt vom Bundesliga-Spielplan und den Heimspielen des FC Schalke 04 in Gelsenkirchen ab, da der Marathon nicht am selben Tag stattfinden kann. Daher wird sich erst Ende Juni/Anfang Juli mit der Bekanntgabe des Bundesliga-Spielplans 21/22 herausstellen, an welchem der beiden Termine der 9. VIVAWEST-Marathon starten wird. Bis dahin sind beide Termine für das Laufevent im Ruhrgebiet reserviert.

 

„Wir wissen, dass dieser Weg mit Kompromissen auf allen Seiten verbunden ist und sind gleichzeitig sehr dankbar, dass uns die beteiligten Städte und Behörden diese flexible Lösung ermöglichen. Aktuell sind Aussagen über die Durchführung von Veranstaltungen in den nächsten Monaten mit vielen Unsicherheiten verbunden. Mit der Verschiebung möchten wir aber für alle Läuferinnen und Läufer zumindest die Möglichkeit offenlassen, im Herbst ein Laufsportevent anzubieten. Wir werden daran arbeiten, eine sichere und sportlich attraktive Veranstaltung zu präsentieren und hoffen, dass es eine schöne zusätzliche Motivation ist, weiter zu trainieren und sich fit zu halten“, so Okon.

 

Weitere Informationen zum VIVAWEST-Marathon unter: www.vivawest-marathon.de


LSB-Führung begrüßt überraschende Öffnung der Sportfreianlagen

Landessportbund NRW fordert erneut gemeinsames Stufenmodell

 

Das Ende des Stillstands auf Sportanlagen naht: Der Landessportbund NRW begrüßt die Ankündigung der Landesregierung, dass ab Montag (22. Februar 2021) Sportanlagen unter freiem Himmel grundsätzlich wieder geöffnet werden können. Allerdings dürfen sie nur von Einzelpersonen oder zu Zweit genutzt werden; größere Gruppen dürfen nur aus einem Hausstand gebildet werden.

 

„Das ist ein ganz wichtiger erster Schritt“, verdeutlicht LSB-Präsident Stefan Klett. „Endlich werden diese Bewegungsräume, die besonders Kinder und Jugendliche so dringend brauchen, wieder zugänglich gemacht. Wir appellieren besonders an die Kommunen, dies nun auch rasch umzusetzen.“

 

Der Landessportbund NRW fordert aber weitergehende Planungen und verweist auf sein bereits Anfang Februar vorgelegtes Stufenmodell. „Die jetzt beschlossenen Öffnungen bedeuten lediglich eine Angleichung an das, was in anderen Bundesländern bislang schon möglich war. Wir fordern die Landesregierung erneut auf, gemeinsam mit uns ein Stufenmodell zu erarbeiten, das sich an landesweiten Inzidenzwerten orientiert, aber auch Faktoren wie Nachverfolgbarkeit berücksichtigt“, so LSB-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Niessen.

 

„Sportvereine bieten feste Angebote an festen Orten mit festen Gruppen zu festen Zeiten und mit fachkundigen Trainerinnen und Trainern, die für eine Einhaltung der notwendigen Regeln sorgen. Sie bieten damit deutlich mehr Sicherheit als diffuse Begegnungsräume im Verkehr, in Geschäften oder im beruflichen Umfeld der Menschen. Wenn wir diese Vereinsstruktur nicht nachhaltig beschädigen wollen, sollten wir sie endlich zu Gesunderhaltung der Menschen in der Pandemie nutzen“, so Niessen weiter.

 

Zum Update der Coronaschutzverordnung: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-02-19_coronaschvo_ab_22.02.2021_lesefassung.pdf 


„Soforthilfe Sport“ mit zusätzlichen fünf Millionen Euro fortgesetzt

LSB-Präsident: „Erhöhung und Verlängerung kommen für Vereine zum richtigen Zeitpunkt“

 

Runde fünf für das Sonderprogramm „Soforthilfe Sport“ für notleidende Sportvereine, Bünde und Fachverbände: Die von Landesregierung und Parlament beschlossene Aufstockung der bisherigen Finanzmittel um zusätzliche fünf Millionen Euro hat die Führungsspitze des Landessportbundes NRW ausdrücklich begrüßt. „Nach mittlerweile drei kompletten Monaten für den organisierten Sport im Lockdown fehlen vielen Vereinen normalerweise fest eingeplante Einnahmequellen. Da die aktuelle Soforthilfe bis auf rund eine Million Euro ausgeschöpft worden ist, kommen die Erhöhung sowie die Verlängerung dieses erfolgreichen Programms zum richtigen Zeitpunkt, um wirksame Unterstützung leisten zu können“, betont LSB-Präsident Stefan Klett.  

 

Der Beantragungszeitraum für die vierte Förderphase läuft noch bis zum 15. März 2021, die nächste Förderphase ist zunächst bis zum 30. Juni 2021 anberaumt. Wie von Beginn im April 2020 an können die Anträge online ausschließlich über das Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen gestellt werden. Vereine, die bereits eine oder mehrere Soforthilfen erhalten haben, dürfen erneut eine Förderanfrage einreichen. Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen: Von den im Jahr 2020 zur Verfügung gestellten Landesmitteln in Höhe von zehn Millionen Euro wurden bisher gut neun Millionen Euro an rund 770 Sportvereine überwiesen, die dadurch existenzielle Schieflagen überstehen konnten. 


„Trotzdem Sport“: LSB NRW bietet sich als Krisenmanager an

„Trotzdem Sport“ mit kreativen Lösungsvorschlägen statt verbaler Seitenhiebe gegen die Politik: Der Landessportbund NRW will sich während der sportlichen Lockdown-Phase von Beginn an aktiv auf vielen Ebenen als Krisenmanager einbringen, damit spätestens ab dem 1. Dezember wieder möglichst viele Menschen verantwortungsvoll Sport treiben können. In einem Schreiben an Ministerpräsident Armin Laschet hat die LSB-Führungsspitze am Freitag ihre konkrete Unterstützung angeboten und darin vor allem die herausragende Bedeutung von gesicherten Bewegungsangeboten für alle Altersklassen mit Bezug auf Gesundheit und Lebensqualität nochmals betont.

  

„Es muss vordringlich darum gehen, den gesamten Sport und seinen Wert für die Menschen in NRW gemeinsam im Blick zu behalten. Denn eine über den November hinausgehende mehrmonatige Unklarheit oder weitere Stilllegung würde die Vereins- und Verbandsstrukturen und ihre wichtigen Leistungen für die Menschen in unserem Land dauerhaft beschädigen“, erklärte LSB-Präsident Stefan Klett. Vor diesem Hintergrund wäre es wichtig, beispielsweise die derzeit bestehenden Sonderförderprogramme für Sportvereine über den Jahreswechsel fortzusetzen.

Der LSB NRW selbst will unter anderem eine Million Euro in die Hand nehmen, um Ideen für einen praxistauglichen „Corona-Wintersport“ umzusetzen. So sollen unter anderem wieder verstärkt digitale Sportangebote in den Fokus rücken, dazu kommen Sonderaktivitäten wie „Kibaz im Kinderzimmer“ (Bewegung für Kinder bis zum Grundschulalter) oder „Sport im Park“ als mögliche Winteredition. Darüber hinaus geht es um den vollumfänglichen Erhalt des Schulsports, des außerunterrichtlichen Sports im Ganztag und der Bewegungsangebote in Kindertagesstätten -  über bestehende Kooperationen hinaus könnte dabei der LSB NRW mit eigenen Übungsleiter*innen und Trainer*innen aus dem Leistungssport aushelfen.

 

„Keiner darf vergessen: Die große Mehrheit der 18.100 NRW-Sportvereine steht unter einer ehrenamtlichen Führung. Jede kurzfristige Entscheidung, die einen größeren organisatorischen Mehraufwand bedeutet, lässt sich für sie ohne Unterstützung kaum bewältigen. Hier wollen wir einmal mehr die große Solidarität im organisierten Sport unter Beweis stellen und uns als starker Akteur präsentieren. Ob natürlich im Verein, aber auch genauso eben in Schule oder Kita, unser Motto muss überall gelten: Trotzdem Sport!“, verdeutlicht Sportjugend-Vorsitzender Jens Wortmann. 


Gute Nachricht für Sportvereine - Staatssekretärin Milz gibt weitere Förderentscheidungen bekannt

Tennisclub Bredeney e.V. profitiert vom Programm „Moderne Sportstätte 2022“ - Förderung in Höhe von insgesamt 51.346 Euro

 

Die Staatskanzlei teilt mit:

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz hat am Dienstag (16. Juni 2020) weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 500 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – eine gute Nachricht für den Tennisclub Bredeney e.V.: Gefördert wird die Sanierung der Außentreppe, der Außenwand und der Umkleidekabinen im Vereinsheim in Höhe von 51.346 Euro.

 

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“



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Universiade ist eine große Chance für die Sportentwicklung in NRW

Landessportbund NRW begrüßt die Unterstützung der Bewerbung durch das Land

 

„Die Bewerbung des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes, 2025 in der Rhein-Ruhr-Region die Universiade 2025 auszurichten, ist ein fantastisches Signal für den Sport in NRW“, sagt LSB-Präsident Stefan Klett. „14 Tage Wettkämpfe mit 10.000 Sportler*innen aus bis zu 170 Ländern sind ein großes Ziel und die Möglichkeit für NRW, sich einmal mehr als Sportland Nr. 1 zu zeigen“, so Klett weiter.

 

Vor allem aber biete der Weg dorthin zahlreiche Chancen für die Sportentwicklung in NRW insgesamt. Die Universiade setzt starke Akzente für die Verbundenheit von Bildung und Sport. Das Fundament für dieses Top-Ereignis ist die nachhaltige und breite Kooperation von Bildungseinrichtungen mit dem organisierten Sport. Eine Universiade in NRW wird diese Verbundenheit von Bildung und Sport weiter stärken. Der Landessportbund NRW schlägt unter anderem die Einführung eines „Universiade-Ganztagscups“ für den schulischen Ganztag und eine verstärkte Kooperation der 70 Hochschulen und Fachhochschulen in NRW mit dem Vereinssport vor. Letztlich wäre die erfolgreiche Durchführung dieses weltweit zweitgrößten Multisport-Ereignisses auch eine hervorragende Empfehlung für eine Durchführung von Olympischen und Paralympischen Spielen in NRW im Jahr 2032. 


Sonderprogramm „Soforthilfe Sport“ verlängert

Aller guten Dinge sind drei: Das bereits von rund 630 notleidenden NRW-Sportvereinen in Anspruch genommene Sonderprogramm „Soforthilfe Sport“ geht vom 15. August bis zum 15. November in seine dritte Förderphase.

 

Die konkreten Unterstützungsleistungen aus dem Zehn-Millionen-Euro-Topf sind unverändert auf 50.000 Euro pro Online-Antrag sowie auf 60 Prozent des nachgewiesenen Förderbedarfs begrenzt.

 

„Die erneute Verlängerung dieser Maßnahme kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn nach dem Ende der Sommerferien und der Wiederaufnahme des Sportbetriebs werden viele Vereine in den kommenden Wochen schnell feststellen, ob und wo der Schuh erstmals oder immer noch finanziell drückt - dann können solche Gelder dem organisierten Sport wirksam auf die Sprünge helfen“, erklärt LSB-Präsident Stefan Klett. Antragsberechtigt sind übrigens auch alle LSB-Mitgliedsorganisationen, also Bünde und Fachverbände.

 

Bislang hat der Landessportbund NRW über sein Förderportal seit dem Start am 01. März bereits rund fünf Millionen Euro bei fast 750 Vorgängen zur Überweisung veranlasst. Als Bedingung für die Gewährung der Soforthilfe gilt ein durch die Corona-Pandemie verursachter Liquiditätsengpass, der zu einer Existenzgefährdung des Vereins, Verbands oder Bunds in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte. Sämtliche finanziellen Mittel stellt die Landesregierung zur Verfügung, das zuständige LSB-Referat übernimmt die Bearbeitung der Anträge sowie die zeitnahe Auszahlung.


LSB-Präsident Klett: „Sportvereine können sich als tägliche Anlaufstelle zurückmelden“

Hörbares Aufatmen bei den rund 18.300 NRW-Sportvereinen: Wie vom Landessportbund NRW nach intensiven Vorgesprächen erhofft, bringt endlich auch der unverzichtbare Vereinssport bereits ab Donnerstag (7. Mai) seine rund 5,1 Millionen Mitglieder wieder unter freiem Himmel in Bewegung. Ab dem 11. Mai (Montag) wird die wochenlang vermisste sportliche Betätigung dann sogar in Sporthallen, Kursräumen oder in Fitnessstudios erlaubt sein - stets unter strengster Beachtung der gültigen Abstandsregeln und Hygienevorschriften. „Es soll nicht überheblich klingen: Aber in Zusammenarbeit mit der Landesregierung und unseren Mitgliedsorganisationen haben wir unsere Hausaufgaben ordentlich erledigt und ein überzeugendes Konzept ausgearbeitet, wie sich Breitensport-Aktivitäten mit den besonderen Umständen vernünftig unter einen Hut bringen lassen. Deshalb hätte uns eine weitere Verlängerung der Zwangspause wirklich sprachlos gemacht“, nahm LSB-Präsident Stefan Klett die Entscheidung der bundespolitischen Runde in Berlin am Mittwoch erfreut zur Kenntnis.

Gleichzeitig sah Klett keinen Anlass zu völliger Euphorie: „Natürlich kommt es jetzt vor allem darauf an, dass der vorsichtige Wiedereinstieg vor Ort direkt von Beginn an möglichst reibungslos funktioniert und sich der Sportverein als gewohnte tägliche Anlaufstelle für junge wie ältere Sporttreibende zurückmeldet.“ Gerade für die leistungssportorientierten Vereine, die nach Ankündigung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ab 30. Mai wieder allmählich in den Wettkampf-Modus schalten dürfen, bleibt es noch ein längerer Weg zur erhofften Normalität.     


LSB NRW beruft neue Integrations- und Antirassismus-Beauftragte

Michaela Engelmeier (Foto: LSB NRW)
Michaela Engelmeier (Foto: LSB NRW)

LSB NRW beruft neue Integrations- und Antirassismus-Beauftragte

Richtungsweisendes Ehrenamt für den organisierten NRW-Sport: Michaela Engelmeier (59) ist vom Präsidium des Landessportbundes NRW vor kurzem zur neuen Integrations- und Anti-Rassismus-Beauftragten berufen worden. Die ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete, bis Januar 2020 auch als LSB-Vizepräsidentin Breitensport engagiert, arbeitet seit Anfang April als Generalsekretärin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) in Berlin. Zuvor leitete die zweifache Mutter das Berliner Büro des jüdischen Sportverbands Makkabi Deutschland. Die in Hagen geborene und im oberbergischen Kreis wohnhafte Engelmeier war lange Jahre aktive Leistungssportlerin im Judo und Mitglied der deutschen Judo-Nationalmannschaft.

LSB-Präsident Stefan Klett freut sich auf die künftige Unterstützung: „Der Sport in NRW steht für Vielfalt, Toleranz und Teilhabe und stellt sich mit vollster Überzeugung gegen Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Hetze. Michaela Engelmeier verkörpert seit Jahren in verschiedenen Funktionen diese Werte und erhebt dabei auch immer wieder lautstark ihre Stimme gegen antisemitische Tendenzen in Sport und Gesellschaft. Als unsere Beauftragte wird sie erfolgreich für die klare Haltung des Sports eintreten.“